Fallbericht Nasennebenhöhle

Nasennebenhoehlenentzuendung

Eine 29-jährige Patientin mit Beschwerden in der Halswirbelsäule stellte sich vor.

Die Untersuchung ergab deutliche Störungen der Gelenke im Bereich der oberen und unteren HWS. Zudem berichtete die Patientin über Druckkopfschmerzen, trockenes Auge und andauernde Nasennebenhöhlenbeschwerden.

Beim Screening des Schädels (Craniosacrale Osteopathie) stellte ich eine deutliche Spannung im Bereich der hinteren Schädelgrube und des Gesichtsschädels fest.

In der erweiterten Anamnese gab die Patientin einen heftigen Treppensturz vor ca. 4 Jahren an, bei dem Sie mit enormer Wucht auf den Hinterkopf und auch auf das seitliche Gesicht gestürzt sei.

Die osteopathische Behandlung bestand primär in der Behandlung des Schädels und der oberen Halswirbelsäule. Im osteopathischen Denkmodel verursachen Störungen zwischen den Knochen des Schädels Symptome wie Nackenschmerzen oder Nasennebenhöhlenbeschwerden.

Eine Behandlung der Nerven des versorgenden Nervensystems der Schleimhäute der Nase und des Auges wurde eingeleitet. (Ganglion pterygopalatinum). In aller Regel setzt bei einer Stimulation dieses Nervenknotens ein direkter Tränenfluss ein. Ebenso wurde die Spannung des Schädels, bzw. zwischen den einzelnen Schädelknochen versucht zu reduzieren.

So müssen solche Beschwerden nicht immer mit Allergien in Verbindung stehen oder auf „falsche Haltung“ am Arbeitsplatz bezogen sein.