Traditionell bezeichnet man die Zeit von Aschermittwoch bis Karfreitag – mittlerweile nicht nur im christlichen Glauben – als Fastenzeit. In viele Gesellschaftsschichten hat diese Einzug gefunden.

Leitgedanke dieser Zeit ist der Verzicht. Aber der Verzicht worauf?

Viele Menschen richten Ihren Verzichtsgedanken nach dem Gut, welches ihnen die meiste Disziplin abverlangen würde. Dies reicht von Süßigkeiten und Kaffee bis hinzu Handy, Internet und Fernsehen.


Doch lassen wir uns mal auf das Gedankenexperiment ein, dass jeder Mensch, der nicht vollkommen überzeugt von sich behaupten kann, er sei völlig gesund, diesen einen (vielleicht auch mehrere) krankmachenden Faktoren hat.

Wie wäre es mit dem Verzicht darauf?! Viele, ich inbegriffen, kehren nach den 40 Tage Karenzzeit wieder zu ähnlichen Gelüsten zurück. Doch was, wenn Sie den einen Faktor erkennen und ihn tatsächlich konsequent beseitigen. Wäre das nicht der Weg die Gesundheit in den Vordergrund treten zu lassen?

Ich bin mir bewusst, dass gewisse Rahmenbedingungen sich nicht ändern lassen. Dennoch wäre es einen Versuch wert, ggf. nur den Blick auf diese zu verändern. 40 Tage nicht über die Arbeit oder den nervigen Nachbarn aufregen. 40 Tage keine bösen Worte verlieren. Versuchen Sie es doch mal.